Geschichte der vhs und erreichte Meilensteine

10.04.1919  – Eintrag ins Vereinsregister als Volkshochschul-Verein Karlstadt mit der Aufgabe „volkstümliche Vorträge durch Hochschulprofessoren abzuhalten und der hiesigen Einwohnerschaft ein allgemeines Wissen …über brennende Zeitfragen zu vermitteln und Aufklärung zu verschaffen.“

04.02.1936  – Auflösung des Volkshochschul-Vereins Karlstadt: Eine freie und unabhängige Erwachsenenbildung ist in der Zeit des III. Reichs nicht möglich.

09.08.1950  – Wiedergründung der Volkshochschule Karlstadt durch Stadtratsbeschluss: Die Satzung der städtischen Volkshochschule wird am 31.10.1950 beschlossen. Kuratoriumsvorsitzender ist der Bürgermeister, Leiter wird der Jurist Bärthel. „Schulräume werden im alten Schulhaus zur Verfügung gestellt, Miete wird hierfür nicht erhoben. Die Kosten für Beleuchtung und Beheizung trägt die Stadtkasse“.

01.10.1950  – Beginn der ersten Veranstaltungen

17.02.1951  –  Beitritt zum Bayerischen Landesverband für freie Volksbildung e.V.

05.10.1951 – Andreas Mallad, Rektor der Volksschule übernimmt ehrenamtlich die Leitung der Volkshochschule der Stadt Karlstadt, Veranstaltungen im Bereich Vorträge, Steno, Englisch, Maschinenschreiben, Tanzabende, Konzerte und Theateraufführungen

01.06.1953  – Leitung übernimmt Fritz Oswald und Umbenennung in “Städtisches Jugend- und Volksbildungswerk Karlstadt (VBW) – steigende Vielfalt der Angebote, v.a. Seminare zur beruflichen Bildung und zeitkritische Vorträge zur jüngsten deutschen Geschichte.

01.09.1972  – Werner Zapotetzky wird Leiter: das VBW erhält einen eigenen Vortragsraum, eine kleine Außenstelle in Zellingen wird etabliert. Das Programm besteht aus zwei bedruckten DIN A5 Seiten und beinhaltet u.a. Sprachkurse, Gymnastik, Musikkurse, Kreativkurse, Vorträge, Studienreise und Ausstellung.

Oktober 1975  – alle im neuen, durch die Gebietsreform geschaffenen Landkreis tätigen Volkshochschulen begründen „eine Volkshochschule Main Spessart“ und veröffentlichen ein gemeinsames Programm, der Zusammenschluss hält jedoch nicht lange

01.06.1976  – Leitung übernimmt Wolfgang Rohr – er erarbeitet ein neues Programmkonzept, differenziert das Angebot, spricht mit einem Turn-Kurs gezielt Senioren an und gründet den Arbeitskreis Fotographie. Die technische Ausstattung wird verbessert um einen Filmprojektor, ein Thermokopiergerät und einen Tageslichtschreiber.

01.09.1978  – Wolfgang Merklein wird neuer ehrenamtlicher Leiter

1979 – das VBW wird wieder in Volkshochschule umbenannt, Schaffung einer Außenstelle Eußenheim/Aschfeld

1981 – Einrichtung einer Außenstellte in Retzstadt

Herbst 1982  – die vhs erhält mit dem Vordergebäude der ehemaligen Georgschule in der Langgasse 17 ein eigenes Haus, erstes Angebot eines Deutschkurses für Ausländer, Beginn des EDV-Angebots, 51 Kursleiter arbeiten mit der vhs zusammen

Herbst 1985  – Beginn der Arbeitsgemeinschaft mit der vhs Arnstein: dies ist nötig, da durch Qualifizierung der Programmstruktur höhere Anforderungen an die EB auf dem Land gestellt werden.

Herbst 1987  – Installation der ersten PCs im EDV-Raum

Herbst 1988  – Einstellung der ersten HPM, Einführung der elektronischen Datenverarbeitung in der Verwaltung

14.02.1989  – erste Ambulante Herzgruppe, ehrenamtlich betreut durch Karlstadter Ärzte

1990  – der Gesundheitsbereich expandiert, neue Gymnastikräume werden im Rückgebäude der ehem. Georgschule zur Verfügung gestellt

1992  – vhs wird Träger von Weiterbildungsveranstaltung der Karlstadter Wirtschaft und Behörden

1995  – Gründung der Kunstwerkstatt Main-Spessart

1997  – Marketing-Studie zu den Stärken und Schwächen der vhs im Rahmen einer Diplomarbeit

Herbst 1997  – weiträumige Verteilung des vhs-Programms

1998  – vhs Programm ist erstmals online zugänglich

Herbst 1999  – Renovierung und Schaffung neuer Räume (Gymnastikraum und Kunstwerkstatt)

Frühjahr 2000  – erstmalige Umsetzung des integrativen Marketingkonzepts des bvv

28.01.2000  – 50-Jahrfeier der Wiederbegründung der vhs mit Tag der offenen Tür

Herbst 2000  – Leitung übernimmt Anna Elisabeth Hennrichs als erste hauptamtliche Leiterin: Ausdehnung des Angebots auf 6 Programmbereiche plus junge vhs

12.12.2008  – BAMF-Zulassung zur Durchführung von Integrationskursen

2012  – Einführung von cmx als Verwaltungssoftware

2012/2013  – Ausbau der Geschäftsstelle mit drei Verwaltungsmitarbeiterinnen in Teilzeit (Fr. Luger, Fr. Mücke, Fr. Basler)

Oktober 2015  – vhs erhält neuen Schulungsraum als Integrationsraum

15.10.2015  – Leitung übernimmt Dr. Claudia Ruppert

01.02.2016  – BAMF-Zulassung für Alphabetisierungskurse

Mai 2016  – Einstellung einer zusätzlichen Verwaltungskraft für Integration (Fr. Banuelos)

Herbst 2016  – Renovierung des Treppenhauses im Rückgebäude, neue Türen und Ausstattung mit WLAN

Herbst 2017  – Modernisierung der Schulungsräume mit Laptops (EDV-Raum), und zwei digitalen Whiteboards

01.01.2018  – BAMF-Zulassung für berufsbezogene Deutschkurse

Frühjahr 2018  – Umfrage bei Kursteilnehmern und Kursleitern zu Image, Angebot, Kursleitern, Ausstattung und Service der vhs

Seit Juli 2018  – Sanierung der Außenfassade mit neuem Dach, Fenstern, Außenanstrich, Eingangstreppe und Steinmetzarbeiten

Dezember 2018  – EFQM Zertifizierung

Mitte Juli 2019  – Ende der Sanierung der Außenfassade

August 2019  – Umstellung der Verwaltungssoftware auf Kufer

September 2019  – Frau Banuelos wird 2. Hauptamtliche Pädagogische Fachkraft