26-K10915S 600 Jahre jüdisches Leben in Laudenbach
Vor genau 600 Jahren wurden erstmals jüdische Familien in Laudenbach schriftlich erwähnt. Am 12. November 1426 wies der Graf von Wertheim seinen Amtmann an, er wolle doch die „Judenzinsen“ zu Wertheim, Freudenberg und Laudenbach einnehmen und nach Wertheim schicken. Wie lange das jüdische Leben in Laudenbach bereits damals zurückreichte, wissen wir nicht, die Familien lebten ja zum Zeitpunkt ihrer Ersterwähnung bereits eine unbekannte Zeit hier. Was wir jedoch gut kennen, sind die Spuren, die die vielen Generationen jüdischer Laudenbacher in jeder Epoche hinterlassen haben. Wer waren diese Einwanderer? Wo kamen sie her? Warum ließen sie sich hier nieder? Wie ernährten sie sich? Wie kamen Juden und Christen miteinander zurecht? 600 Jahre lang prägten jüdische Familien unsere Kultur, unseren Alltag, unsere Sprache, bis schließlich eine nationalsozialistische Regierung im Einklang mit Teilen der Bevölkerung versuchte, dem jüdischen Leben ein Ende zu setzen.
In dem Bildervortrag werden anhand von Dokumenten aus den Archiven Wertheim, Würzburg und Karlstadt Hintergründe deutlich gemacht, durch die diese überaus spannenden 600 Jahre jüdisch-christlichem Zusammenleben anschaulich dargestellt werden. Das Thema ist historisch, die Zusammenhänge jedoch könnten aktueller kaum sein.
Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem „Förderkreis ehemalige Synagoge Laudenbach e.V“.
| Status | ![]() |
| Beginn | Do., 23.07.2026, 19:00 - 20:30 Uhr |
| Kursgebühr | Die Veranstaltung ist kostenfrei, Spenden für die Synagoge Laudenbach sind erwünscht. |
| Dauer | 1 Termin |
| Kursort | Laudenbach - ehemalige Synagoge |
| Kursleitung | Georg Schirmer |
Bandwörthstraße
97753 Karlstadt
| Datum | Uhrzeit | Ort |
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Datum:
23.07.2026
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Uhrzeit:
19:00 - 20:30 Uhr
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Wo:
Bandwörthstraße,
Laudenbach - ehemalige Synagoge
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